Meldetool gegensexuelle Belästigungund Diskriminierung

Medienmitteilung

Meldetool gegensexuelle Belästigungund Diskriminierung

Über ein Meldetool können Vorfälle unkompliziert und in der Regel anonym bzw. ohne Identifikation erfasst werden. Das zentrale Ziel ist, Hemmschwellen abzubauen. Personen sollen auch dann melden können, wenn sie (noch) keine Anzeige erstatten oder keine formelle Stelle aufsuchen möchten.

Einführung eines Meldetools gegen sexuelle Belästigung und Diskriminierung; Postulatsbericht

Noemi Bänziger im Namen der Fraktion

Wir möchten dem Stadtrat an dieser Stelle ein Lob aussprechen für die rasche, pragmatische und unkomplizierte Umsetzung dieses Postulats.

 

Besonders positiv beurteilen wir, dass sich die Stadt St.Gallen der schweizweit koordinierten Lösung anschliesst, anstatt ein eigenes Meldetool aufzubauen. Dadurch können bestehende Strukturen und Synergien genutzt und Doppelspurigkeiten vermieden werden. Gleichzeitig bleibt die Möglichkeit bestehen, den Zugang auf die lokalen Gegebenheiten in St.Gallen anzupassen.

 

Auch finanziell überzeugt uns die vorgeschlagene Lösung. Mit jährlichen Betriebskosten von lediglich CHF 515 erhalten wir eine sehr kostengünstige Lösung, die gleichzeitig einen konkreten Nutzen verspricht.

 

Für die GLP-Fraktion ist dies ein gutes Beispiel dafür, wie politische Anliegen pragmatisch, kostengünstig und gleichzeitig wirkungsvoll umgesetzt werden können. Statt neue und teure Strukturen aufzubauen, wird auf eine bestehende, koordinierte Lösung gesetzt.

Wir unterstützen deshalb den Antrag des Stadtrats und stimmen sowohl der Abschreibung des Postulats als auch dem wiederkehrenden Kredit von 515 Franken zu.